Datenchaos im Unternehmen – wie bringt ihr da Struktur rein?

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  • #369
    Portrait von Christian WendeChristian Wende
    Moderator

    Hallo zusammen, ich weiß, das Thema passt vielleicht nicht 100% hier rein, aber ich frag mal trotzdem weil ich weiß dass hier auch einige Selbstständige und Leute aus kleinen Betrieben mitlesen.

    Bei uns im Unternehmen (ca. 30 Leute) ist die Datenlage komplett chaotisch. Excel hier, irgendwelche Access-Datenbanken da, jede Abteilung macht ihr eigenes Ding. Wenn man mal einen vernünftigen Überblick braucht, sitzt man Stunden zusammen und die Zahlen stimmen dann trotzdem nicht überein. Hat jemand sowas schonmal erfolgreich in den Griff bekommen? Womit fängt man da überhaupt an?

    #370
    StammgastSabine
    Teilnehmer

    Das kenn ich, das ist wirklich eine Qual. Wir hatten ähnliche Zustände, bevor wir uns mal ernsthaft damit beschäftigt haben.

    Der erste Schritt bei uns war tatsächlich nicht irgendein Tool einzuführen, sondern erstmal aufzuschreiben WER welche Daten braucht und woher die kommen. Also quasi eine Art Bestandsaufnahme. Klingt banal, aber allein das hat schon gezeigt wo die größten Doppelungen und Widersprüche liegen. Erst danach macht es Sinn, über Lösungen nachzudenken – sonst kauft man sich irgendwas und das Chaos bleibt trotzdem.

    #371
    Portrait von Marlies SchulzMarlies Schulz
    Moderator

    Stimme Sabine zu, der Prozessblick kommt vor dem Tool. Aber wenn ihr dann soweit seid: schaut euch mal an was im Bereich BI und Datenintegration so angeboten wird. Wir haben damals für ein ähnliches Projekt bei qunis.de geschaut, die haben sich auf genau das spezialisiert – also Daten aus verschiedenen Quellen sauber zusammenführen und auswertbar machen. War für uns ein hilfreicher Ausgangspunkt, zumindest um zu verstehen was technisch überhaupt möglich ist.

    Für 30 Leute würde ich aber auf jeden Fall erstmal schauen ob ein einfacheres Setup nicht reicht bevor man zu groß denkt.

    #372
    WanderWerner
    Teilnehmer

    Noch ein praktischer Tipp aus eigener Erfahrung: Holt frühzeitig die Leute ins Boot, die täglich mit den Daten arbeiten. Die wissen meistens wo die wirklichen Schmerzpunkte sind – und ohne deren Akzeptanz scheitert jede neue Lösung sowieso nach drei Monaten wieder. Technik ist das eine, aber das Menschliche ist oft die größere Hürde.

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