Geld anlegen ohne täglichen Aufwand – welche Erfahrungen habt ihr?

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    Beiträge
  • #395
    NeulingNina
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin neu hier und eigentlich wegen des Spreewalds auf dieses Forum gestoßen – aber ich frag mal trotzdem in die Runde, weil hier ja viele bodenständige Leute unterwegs zu sein scheinen 😊

    Ich hab seit ein paar Monaten etwas Geld übrig und möchte es sinnvoll anlegen, aber ich hab weder Zeit noch Lust, mich jeden Tag mit Börsenkursen zu beschäftigen. Depot selbst verwalten kommt für mich nicht wirklich infrage. Gibt es unter euch jemanden, der Erfahrungen mit sowas gemacht hat – also automatisiert anlegen ohne großen Aufwand? Was hat bei euch funktioniert?

    #396
    StammgastSabine
    Teilnehmer

    Das kenn ich gut, bin da ähnlich rangegangen. Ich hatte lange einen klassischen Banksparplan, aber da kommt ja fast nichts bei rum. Dann hab ich mich zu ETF-Sparplänen durchgerungen – einfach monatlich einen festen Betrag einzahlen und gut ist. Man muss sich eigentlich nur am Anfang ein bisschen einlesen, danach läuft das weitgehend von selbst. Kein tägliches Reinschauen nötig, höchstens mal einmal im Quartal kurz gucken ob noch alles passt. Für jemanden ohne Vorkenntnisse ist das meiner Erfahrung nach der entspannteste Einstieg.

    #397
    Portrait von Marlies SchulzMarlies Schulz
    Moderator

    Ich hab vor ein paar Jahren mal geschaut was es so an digitalen Vermögensverwaltern gibt, weil mir das mit den ETFs selbst aussuchen auch zu aufwendig war. Bin dann bei bevestor.de gelandet und hab damit ganz gute Erfahrungen gemacht – man gibt am Anfang sein Risikoprofil an und dann wird das Geld automatisch angelegt und auch umgeschichtet wenn nötig. Kein Stress, kein tägliches Kümmern. Ob das für jeden passt weiß ich natürlich nicht, aber für mich war das genau das Richtige damals.

    #398
    Portrait von Christian WendeChristian Wende
    Moderator

    Solche Robo-Advisor-Sachen können durchaus sinnvoll sein, das stimmt. Wichtig ist nur dass man die Kosten im Blick hat, die fressen einem sonst langfristig etwas von der Rendite weg. Generell gilt: je weniger man selbst eingreifen will, desto mehr Sinn macht so ein verwaltetes Modell. Einfach mal vergleichen was an Gebühren anfällt und dann entscheiden. Hauptsache überhaupt anfangen – auf dem Tagesgeldkonto verliert das Geld ja real an Wert.

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